Die Veranstaltungen des Gesamtlehrgangs "Sexualität, Beckenboden und Trauma - Kompetenzerweiterung für Fachkräfte" 
im Detail
Empfohlene Voraussetzung
Beckenboden-Basiswissen (Basismodul) 

2,5 Tage, 20 UE (online)
  • Allgemeines, Funktionen, Aufbau und Aufgaben des Beckenbodens
  • Überblick über die Probleme rund um das Thema Beckenboden
  • Allgemeine Grundlagen des Beckenbodentrainings (Auswirkungen, Kontraindikationen)
  • Bedeutung der Körperhaltung und Zusammenhänge mit dem Beckenboden
  • Anatomie des knöchernen Beckens
  • Anatomie des weiblichen Beckenbodens
  • Anatomie des männlichen Beckenbodens
  • Synergisten des Beckenbodens
  • Zusammenhang Atmung und Beckenboden
  • Grundlegende Informationen zu Schwangerschaft und Rückbildungszeit
  • Anatomie und Physiologie des unteren Harntraktes
  • Physiologie der Blasenfunktion
  • WC-Verhalten
  • 2 Musterlektionen in Echtzeit
  • Praktische Übungen
Hier kannst du dein Wissen überprüfen.
Empfohlene Voraussetzung
Beckenboden-Basiswissen (Basismodul) 

2,5 Tage, 20 UE (online)
  • Allgemeines, Funktionen, Aufbau und Aufgaben des Beckenbodens
  • Überblick über die Probleme rund um das Thema Beckenboden
  • Allgemeine Grundlagen des Beckenbodentrainings (Auswirkungen, Kontraindikationen)
  • Bedeutung der Körperhaltung und Zusammenhänge mit dem Beckenboden
  • Anatomie des knöchernen Beckens
  • Anatomie des weiblichen Beckenbodens
  • Anatomie des männlichen Beckenbodens
  • Synergisten des Beckenbodens
  • Zusammenhang Atmung und Beckenboden
  • Grundlegende Informationen zu Schwangerschaft und Rückbildungszeit
  • Anatomie und Physiologie des unteren Harntraktes
  • Physiologie der Blasenfunktion
  • WC-Verhalten
  • 2 Musterlektionen in Echtzeit
  • Praktische Übungen
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Grundlagen der Sexualität -
Anatomie, Sprache, Vielfalt & Selbstreflexion im beruflichen Kontext
1 Tag, 8 UE (online)

Über Sexualität zu sprechen, ist auch heute noch vielerorts ein Tabu. Insbesondere im beruflichen Kontext kann das Ansprechen sexueller Themen für Fachpersonen eine große Herausforderung darstellen. Umso wichtiger ist es, sich in Bezug auf körperliche Fakten und biologische Grundlagen sicher zu fühlen, um kompetent auf Fragen zu Körperfunktionen, Hormonen und dem Zusammenhang zwischen Sexualität und Beckenboden eingehen zu können.
Auch die eigene Sexualbiografie beeinflusst den professionellen Umgang mit dem Thema Sexualität – oft unbewusst. In diesem Workshop wird sie daher in einem geschützten Rahmen achtsam reflektiert.

Die Teilnehmer:innen: 
  • vertiefen ihr Wissen über Anatomie, biologische Grundlagen sowie Variationen von Geschlechtsmerkmalen,
  • erweitern ihre Kenntnisse über Hormone und deren Funktionen im Körper sowie über die Rolle des Beckenbodens in der Sexualität,
  • lernen verschiedene Begriffe rund um Sexualität kennen und entwickeln ein eigenes, sicheres sprachliches Repertoire,
  • setzen sich mit Diversität und den damit verbundenen sprachlichen Besonderheiten auseinander,
  • reflektieren ihre eigene Sexualbiografie als Grundlage für professionelles Handeln,
  • und lernen praxisorientierte Übungen rund um Sexualität, auch unter Einbezug des Beckenbodens kennen.
Frau sitzt auf einem Hocker mit einem Fuß auf der Sitzfläche und die Arme umschlungen um das Bein


Trauma 1: 
Sexualität und Trauma im Beckenbodentraining, 1 Tag, 8 UE (online)
65-90% aller Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung leiden an Beckenboden-Beschwerden. Die Wahrscheinlichkeit eine Person im Kurs oder im Einzeltraining zu haben, die ebenfalls Traumatisches erlebt hat, ist daher groß.

Die Teilnehmer:innen...
  • kennen die Grundlagen und Wirkweisen von Trauma.
  • wissen um die Zusammenhänge zwischen posttraumatischen Belastungsstörungen und Problemen mit dem Beckenboden und seinen Reflexzonen.
  • kennen sinnvolle Übungen für Menschen, die durch traumatische Erfahrungen ihren Körper wenig bis gar nicht mehr spüren können. 
  • können auf emotionale Ausbrüche sowie Dissoziieren von Teilnehmenden angemessen reagieren.
  • sind in der Lage, Situationen einzuschätzen und auch an externes Fachpersonal zu verweisen, wenn es notwendig wird. 
  • vertiefen die Kenntnisse zu sexuellen „Problemen“, die häufig auch mit Trauma einhergehen können (z.B. Vaginismus, Dyspareunie, erektilen Dysfunktionen, Trauma nach sexualisierter Gewalt oder auch Endometriose)
  • erweitern ihr Übungsrepertoire für den Beckenboden und den ganzen Körper und bekommen einen sensibleren Blick für mögliche seelische Verletzungen, die eng mit der Beckenbodengesundheit verknüpft sind.
Frau blickt aufs Meer hinaus


Menstruationszyklus und der Einfluss auf den Beckenboden - 
Hormondysbalancen und deren Auswirkungen kennen und verstehen lernen
1 Tag, 8 UE (online)


Im Zyklus durchleben Frauen* vier verschiedene Phasen auf physischer und psychischer Ebene, die mit der Ausschüttung der körpereigenen Hormone zusammenhängen. Diese Hormonausschüttungen gleichen einer Wellenbewegung, die sich jeden Monat aufs Neue wiederholen. Nicht alle Frauen* können diese Wellenbewegungen problemlos wahrnehmen und in ihrem Alltag für sich nutzen. Im Laufe des Zyklus können viele unterschiedliche Beschwerden auftreten wie z.B. ein unregelmäßiger Zyklus, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Heißhungerattacken, Hautprobleme, Kopfschmerzen bis hin zu regelmäßigen Migräneanfällen, Menstruationsschmerzen einhergehend mit starken Blutungen etc. Die Ursachen dafür sind vielfältig und können z.B. mit Hormonungleichgewicht, Stress, Untergewicht, PCOS, Endometriose, falscher Ernährung, Schilddrüsenproblemen oder anderen medizinischen Gründen einhergehen. Zyklus,- und Beckenbodengesundheit stehen in einem engen Zusammenhang. Bestimmte Hormone in unserem Körper steuern unseren Menstruationszyklus, welche auch wiederum unseren Beckenboden beeinflussen.

Die Teilnehmer:innen...
  • vertiefen ihr Hormonwissen und erhalten einen ganzheitlichen Blick auf Hormongesundheit.
  • kennen die Auswirkungen der Hormone auf den Körper und auf das psychische Erleben.
  • lernen den Einfluss der Hormone auf den Beckenboden kennen.
  • erhalten wertvolle Tipps und hilfreiches Wissen bei Zyklusbeschwerden, das sich sofort umsetzen lässt.
  • lernen Körperübungen aus dem Yoga und (Bauch-) Tanz kennen.
  • vertiefen sich in hormonellen Dysbalancen und lernen alternative Ansätze kennen.
  • können Zyklusstörungen mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise achtsam, sicher und kompetent begleiten.
  • lernen die Zusammenhänge zwischen hormonellen Schwankungen und Neurodivergenz kennen und wie sie Klient:innen gezielt begleiten können.
Frau hält sich eine Wärmeflasche auf den Unterleib


WAHLPFLICHT-FACHSEMINAR

Körper und Sexualität im Wandel - zwischen Hormonen, Veränderungen und neuen Freiheiten [Wechseljahre und Sexualität im Alter]
Ein Seminar zu körperlichen Veränderungen, psychosozialen Aspekten und sexueller Gesundheit von den Wechseljahren bis ins hohe Alter
1 Tag, 8 UE (online)

Die Wechseljahre und das höhere Alter sind Lebensphasen, die von vielen körperlichen, emotionalen und sozialen Veränderungen geprägt sind. Besonders die Sexualität in dieser Zeit ist häufig mit Scham, Unsicherheiten, Mythen oder Tabus belegt – sowohl auf Seiten der Betroffenen als auch im professionellen Umgang.

In der Praxis erleben wir häufig, dass Fragen zu körperlichen Beschwerden, Lust und Belastungen in der Sexualität rund um die Menopause und das folgende höhere Alter unausgesprochen bleiben. Fachkräfte fühlen sich oft nicht ausreichend vorbereitet, um diese sensiblen Themen aktiv anzusprechen – obwohl genau das den entscheidenden Unterschied machen kann. Denn: Wissen stärkt. Wenn Informationen offen geteilt und individuell eingeordnet werden, können Patient:innen wieder mehr Selbstwirksamkeit, Verständnis und Orientierung erleben.

Die Teilnehmer:innen...
  • lernen die vier Phasen der Wechseljahre und ihre typischen Symptome kennen
  • vertiefen ihr Wissen über hormonelle Veränderungen und ihre Wirkung auf Körper, Psyche und Verhalten
  • lernen über die psychosozialen Aspekte und Einflüsse von Mythen und gesellschaftlichen Bildern rund um die Menopause 
  • lernen Auswirkungen der hormonellen Umstellung auf Sexualität, Beckenboden, Bewegungsapparat kennen
  • erhalten Grundlagenwissen zur Behandlung von menopausalen Symptomen mit Hormonersatztherapie, pflanzlichen Mitteln, Ernährung u.a.
  • erfahren mehr über Sexualität als gesundheitsrelevantes Grundbedürfnis – auch im höheren Alter
  • lernen, wie altersbedingte körperliche Veränderungen, die Sexualität beeinflussen – u. a. im Bereich Beckenboden, Durchblutung, Mobilität, Schmerz
  • erkennen die Problematik hinter Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von sexuellen Bedürfnissen älterer Menschen
  • üben sich in der Gesprächsführung bei sensiblen oder tabu behafteten Themen
  • reflektieren die eigene Haltung zu Sexualität, Alter und Körperbildern 
Drei Frauen unterschiedlichen Alters


Trauma 2a:  
Traumawissen im Kontext Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
1 Tag, 8 UE (online)

Voraussetzung zur Teilnahme: Grundlagenkenntnisse zu Trauma und Sexualität. Falls dir diese Grundlagen fehlen, empfehlen wir die Teilnahme am Fachseminar Trauma 1 (s. oben - in diesem Seminar werden die Grundlagen zu Trauma erlernt/besprochen). Im Fachseminar Trauma 2a (Trauma im Kontext Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett) wird auf dieses Thema nicht mehr eingegangen.

In unserer Arbeit im Geburtsfeld begegnen wir Frauen* mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Verletzungen und auch Heilungswegen. Neben den körperlichen Verletzungen können auch die seelischen Verletzungen Spuren und Narben hinterlassen und diesen müssen gleich viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Traumafolgen auf körperlicher und seelischer Ebene können gleich starken Einfluss auf den Verlauf von einer (weiteren) Schwangerschaft, Geburt und den Rückbildungsprozess haben und brauchen eine einfühlsame und oftmals multidisziplinäre Begleitung.

Die Teilnehmer.innen...

  • lernen die Grundlagen der Polyvagaltheorie kennen und wie sie diese in der Praxis umsetzen können
  • vertiefen ihr Wissen über Trauma, Schwangerschaft, Geburt und Rückbildung.
  • lernen Faktoren kennen, die zu einer (Re-)Traumatisierung führen können.
  • wissen, wie sie Frauen und bei Bedarf auch Partner:innen traumasensibel während der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Rückbildungsprozess begleiten können.
  • werden zur Eigenreflexion angeregt und wissen, wie sie gut für sich selbst sorgen können nach der Begleitung von schwierigen Geburten.
  • lernen die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Arbeit kennen.
  • sind in der Lage, Situationen einzuschätzen und auch an externes Fachpersonal zu verweisen, wenn es notwendig wird.
Silhouette einer schwangeren Frau


Orgasmus:  Vom Beckenboden zum Höhepunkt -
Sexualität und Lust ganzheitlich betrachtet
1 Tag, 8 UE (online)

Der Beckenboden kann als Schlüssel zur lustvollen Sexualität angesehen werden und spielt eine zentrale Rolle für die Wahrnehmung und Intensität sexueller Lust. Ein gezielter Einsatz des Beckenbodens kann Erregung bewusst beeinflussen und steigern. Doch wie genau wirkt sich das Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung auf die sexuelle Erregung und die körperliche Erektion aus? Und wie kann das – oft noch mit Scham behaftete – Thema Sexualität professionell mit Klient:innen und Patient:innen thematisiert werden?  
Außerdem werfen wir einen differenzierten Blick auf den Orgasmus: Was wissen wir wirklich – und was gehört ins Reich der Mythen

Die Teilnehmer:innen:
  • verstehen den Zusammenhang zwischen Beckenboden, sexueller Erregung, körperlicher Erektion und Orgasmus,
  • setzen sich mit den Phasen sexueller Erregung sowie dem Thema Erektion auseinander,
  • lernen verschiedene Formen des Orgasmus kennen und reflektieren verbreitete Mythen,
  • erfahren und erspüren Körperarbeitsübungen zur Förderung der sexuellen Wahrnehmung,
  • erweitern ihr Repertoire an sinnlichen Ganzkörperübungen für eine erfüllte Sexualität,
  • lernen, wie lustvolle Sexualität und Orgasmusfähigkeit durch gezieltes Beckenbodentraining unterstützt werden können.
Eine Hand krallt die Bettdecke fest


WAHLPFLICHT-FACHSEMINAR

Neurophysiologie der Sexualität & Männliche Sexualität 
Ausschreibungstext folgt in Kürze
1 Tag, 8 UE (online)

Neurophysiologie von Sexualität und Interozeption
Wie funktioniert sexuelle Erregung im Nervensystem? Welche Rolle spielen autonome Regulationsprozesse, Tonus und Atmung? Wie entsteht sexuelle Lust, und was passiert, wenn sie nicht spürbar ist?
Im Zentrum steht das Zusammenspiel von vegetativem Nervensystem, Interozeption (innere Körperwahrnehmung) und sexueller Erregbarkeit. Die Teilnehmer:innen lernen neurophysiologische Grundlagen kennen und erfahren durch praktische Übungen, wie Körperwahrnehmung gezielt geschult und reguliert werden kann.


Männliche Sexualität – Erektion, Scham & neue Zugänge
Was macht männliche Sexualität aus, jenseits von Leistungsdenken, Rollenklischees und Funktionsdruck? Welche körperlichen, emotionalen und gesellschaftlichen Faktoren beeinflussen Lust, Erektion und Orgasmusfähigkeit?
Wir beleuchten männliche Sexualität aus einer neurophysiologischen, beziehungsbezogenen und körperorientierten Perspektive. Dabei geht es auch um die Rolle von Scham, Intimität und sexueller Selbstwahrnehmung. Körperübungen und Reflexion helfen, neue Zugänge zur männlichen Sexualität zu entwickeln, für sich selbst und für die Arbeit mit Klient:innen.


Die Teilnehmer:innen ...
  • verstehen die neurophysiologischen Grundlagen sexueller Erregung und Interozeption.
      erkennen den Einfluss des autonomen Nervensystems auf Lust, Erektion und Regulation.
      setzen sich mit männlicher Sexualität im Spannungsfeld von Körper, Emotion und Gesellschaft auseinander.
      lernen körperbasierte Übungen zur Förderung von Selbstwahrnehmung, Lust und Regulation kennen.
      erweitern ihre sprachlichen und praktischen Kompetenzen im Umgang mit sensiblen, schambesetzten Themen.
      üben traumasensible Gesprächsführung und Körperarbeit im Kontext von Erektion und männlicher Lust. 

Männlicher Oberkörper


Consent, Körperwahrnehmung und Selbstannahme - 
Ein Tag voller Praxis und Methoden
1 Tag, 8 UE (online)
Aus unserer jahrelangen Erfahrung tragen wir unsere liebsten Methoden aus verschiedenen Disziplinen zusammen, damit deine praktische Arbeit noch vielfältiger, tiefergehend und spielerischer wird. Diese Übungen helfen sowohl bei der Förderung der Körperwahrnehmung als auch der Selbstannahme. Doch auch im Paar-Setting sind viele dieser Impulse nützlich.

Die Teilnehmer:innen...
  • erhalten einen Koffer voller wundervoller Werkzeuge zum Weiterarbeiten.
  • lernen, wie konsensuelle Kontakte gestaltet werden können – sowohl im professionellen Setting als auch in der Begleitung von Paaren.
  • lernen Übungen aus dem Wheel of Consent und Alba Emoting
  • lernen die Grundkenntnisse von EFT (Emotional Freedom Technique) kennen und können diese gezielt in ihrer Arbeit als emotionales Erste-Hilfe-Tool einsetzen.
  • lernen die Arbeit mit heilsamen, inneren Bildern (katathyme Imagination) kennen, um innere Kraftquellen zu entdecken.


Frau legt ihre Hände überkreuzt auf die Brust

Sextoys in Therapie und medizinischer Praxis - Wissen, Wirkung, Einordnung 
1/2 Tag, 4 UE (online)


Sextoys sind Teil der sexuellen Realität vieler Menschen und tauchen zunehmend auch in therapeutischen und medizinischen Kontexten auf. Dennoch bestehen häufig Unsicherheiten im professionellen Umgang: Was ist sinnvoll, was wirksam, was medizinisch oder therapeutisch vertretbar – und was gehört eher in den Bereich von Mythen?
Diese Fortbildung bietet eine fachlich fundierte, enttabuisierende Auseinandersetzung mit Sextoys als möglicher Ressource in Beratung, Therapie und medizinischer Behandlung. Im Mittelpunkt stehen eine sachliche Einordnung, aktuelle Erkenntnisse sowie die Frage, wie Sextoys verantwortungsvoll, reflektiert und kontextsensibel thematisiert werden können.

Die Teilnehmer:innen
• erhalten einen Überblick über verfügbare Sextoys und deren Einsatzmöglichkeiten,
• kennen die Wirkungsweisen von Sextoys auf körperlicher, neurophysiologischer und psychosexueller Ebene,
• verstehen medizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie therapeutische Einsatzfelder,
• können Mythen und Fehlinformationen von wissenschaftlich belegten Fakten unterscheiden.
Die Fortbildung stärkt die fachliche Sicherheit im Umgang mit einem oft tabuisierten Thema und ermöglicht eine informierte, differenzierte und professionelle Haltung im jeweiligen Arbeitskontext.

Verschiedene, bunte Sextoys
Trauma 2b -
Trauma und Beziehungen (Nachmittag) 
1/2 Tag, 4 UE (online)

Voraussetzung zur Teilnahme: Grundlagenkenntnisse zu Trauma und Sexualität. Falls dir diese Grundlagen fehlen, empfehlen wir die Teilnahme am Fachseminar Trauma 1 (s. oben - in diesem Seminar werden die Grundlagen zu Trauma erlernt/besprochen). Im Fachseminar Trauma 2b (Trauma und Beziehungen) wird auf dieses Thema nicht mehr eingegangen.


Traumatische Erfahrungen hinterlassen nicht nur im Körper, sondern auch im Beziehungserleben, Spuren. Bindungsverhalten, Nähe-Distanz-Regulation, Vertrauen, Intimität und das Erleben von Sexualität sind häufig tief vom individuellen Traumaerleben geprägt. Besonders in der Begleitung von Menschen mit Beckenbodenbeschwerden, sexuellen Problematiken oder psychosomatischen Symptomen wird deutlich: Trauma wirkt in Beziehungen weiter – zu sich selbst, zum eigenen Körper und zu anderen.
 
Dieses Fachseminar beleuchtet, wie sich frühe und spätere Traumata auf Beziehungsdynamiken auswirken können – sei es in Partnerschaft, Familie oder in der therapeutischen Beziehung. Fachkräfte erhalten Impulse, um bindungs- und beziehungsorientiert zu arbeiten und dabei eine traumasensible, klare und empathische Haltung einzunehmen.

Die Teilnehmer:innen…
• erhalten wertvolles Wissen über die Auswirkungen von Trauma auf Bindung, Beziehung und Intimität.
• lernen Dynamiken von Nähe und Distanz bei traumatisierten Menschen kennen.
• erfahren, wie eine professionelle Beziehungsgestaltung im beruflichen Kontext aussehen kann. 
• Reflexion der eigenen Beziehungsmuster und inneren Haltungen
• Körperwahrnehmung und Beziehung als Ressource
• Beziehungsmuster im Kontext von Trauma erkennen und verstehen
• Sicherheit und Empathie in der Begleitung von Klient:innen mit Beziehungsthemen stärken
• Eigene Haltung und innere Resonanz in der professionellen Beziehungsgestaltung reflektieren
• Strategien zur Abgrenzung und Selbstfürsorge im Kontakt mit herausfordernden Beziehungserfahrungen entwickeln
Frau und Mann umarmen sich weinend


Supervisionstag:
Abschluss des Zertifikatslehrgangs Sexualität, Beckenboden und Trauma 
Zum Abschluss des Lehrgangs findet eine gemeinsame Online-Gruppensupervision via Zoom statt. Dieser Rahmen bietet Raum, um persönliche Erkenntnisse aus dem Lehrgang zu reflektieren, Erfahrungen bei der Umsetzung des Gelernten auszutauschen und berufliche Fallbeispiele gemeinsam zu bearbeiten. Im Mittelpunkt steht ein wertschätzender, offener Dialog – als Grundlage für gemeinsames Lernen und professionelle Weiterentwicklung.


Voraussetzungen für die Teilnahme – bitte beachten:
Für den erfolgreichen Abschluss des Zertifikatslehrgangs ist die Teilnahme an allen Online-Veranstaltungen bzw. die eigene Nachbearbeitung aller Inhalte erforderlich. (Hinweis: Es besteht keine Anwesenheitspflicht bei den Live-Veranstaltungen – du entscheidest selbst, ob du live teilnimmst oder die Inhalte im Nachhinein mittels der Aufzeichnung erarbeitest. Beachte jedoch, dass Kleingruppen-Diskussionen, welche in Break Out-Rooms stattfinden, nicht mit aufgezeichnet werden! Wir empfehlen dir, live an den Veranstaltungen teilzunehmen, um von dem Lehrangebot sowie den Diskussionen und Reflexionen bestmöglich zu profitieren.)
Wenn du eine Teilnahmebestätigung und Fortbildungspunkte erhalten möchtest, ist eine 100%ige Anwesenheit bei den Online-Terminen erforderlichDiese wird mittels eingeschalteter Kamera überprüft. 



Abschlussarbeit: Fallbeispiel und Supervision
Zum Abschluss des Lehrgangs findet eine Online-Gruppensupervision (via Zoom) mit allen Teilnehmenden statt.
Zentrale Voraussetzung für die Teilnahme und den Abschluss des Gesamtlehrgangs ist die Bearbeitung eines eigenen Fallbeispiels, das am Supervisionstag vorgestellt und gemeinsam reflektiert wird. So kann das Wissen aus dem Lehrgang in einem praxisnahen Kontext vertieft und im kollegialen Austausch weiterentwickelt werden.

Deine Aufgabe für den Supervisionstag:
Bitte wähle einen Praxisfall aus deiner beruflichen Tätigkeit aus und stelle ihn schriftlich auf 1–2 Seiten (A4) dar. Dein Fallbeispiel sollte folgende Inhalte enthalten:
  • Eine prägnante Fallbeschreibung
  • Eine Reflexion, wie du Inhalte, Methoden oder Erkenntnisse aus dem Lehrgang in diesem Fall angewendet hast
  • Gern auch Gedanken dazu, wie sich deine Sichtweise oder dein berufliches Handeln durch den Lehrgang verändert hat
Abgabe per E-Mail bis spätestens 14 Tage vor dem Supervisionstag an: office@campus-beckenboden.com

Hinweis: Falls du derzeit nicht aktiv in einem entsprechenden beruflichen Feld tätig bist, wende dich bitte direkt an uns. In diesem Fall stellen dir die Referentinnen ein vorbereitetes Fallbeispiel zur Bearbeitung zur Verfügung.

Profitiere vom Preisvorteil unseres Gesamtlehrganges für Sexualität, Beckenboden und Trauma
 7 Fachseminare buchen - nur 6 bezahlen und € 192,- sparen!!!! 

Du erreichst uns hier: 
campus.Beckenboden GmbH
Bahnhofstr. 1/Top 4, 2. Stock
A-6410 Telfs 
+43 (0)5262 / 94188-20
office@campus-beckenboden.com
#gerneperdu