Trauma 2b -
Trauma und Beziehungen (Nachmittag)
1/2 Tag, 4 UE (online)
Im Lehrgang 2026 gilt folgende Voraussetzung zur Teilnahme: Grundlagenkenntnisse zu Trauma und Sexualität. Falls dir diese Grundlagen fehlen, empfehlen wir die Teilnahme am Fachseminar Trauma 1 (oder du erarbeitest dir die Inhalte im Selbststudium via Aufzeichnung). Im Fachseminar Trauma 2b (Trauma und Beziehungen) wird auf dieses Thema nicht mehr eingegangen.
Traumatische Erfahrungen hinterlassen nicht nur im Körper, sondern auch im Beziehungserleben, Spuren. Bindungsverhalten, Nähe-Distanz-Regulation, Vertrauen, Intimität und das Erleben von Sexualität sind häufig tief vom individuellen Traumaerleben geprägt. Besonders in der Begleitung von Menschen mit Beckenbodenbeschwerden, sexuellen Problematiken oder psychosomatischen Symptomen wird deutlich: Trauma wirkt in Beziehungen weiter – zu sich selbst, zum eigenen Körper und zu anderen.
Dieses Fachseminar beleuchtet, wie sich frühe und spätere Traumata auf Beziehungsdynamiken auswirken können – sei es in Partnerschaft, Familie oder in der therapeutischen Beziehung. Fachkräfte erhalten Impulse, um bindungs- und beziehungsorientiert zu arbeiten und dabei eine traumasensible, klare und empathische Haltung einzunehmen.
Die Teilnehmer:innen…
• erhalten wertvolles Wissen über die Auswirkungen von Trauma auf Bindung, Beziehung und Intimität.
• lernen Dynamiken von Nähe und Distanz bei traumatisierten Menschen kennen.
• erfahren, wie eine professionelle Beziehungsgestaltung im beruflichen Kontext aussehen kann.
• Reflexion der eigenen Beziehungsmuster und inneren Haltungen
• Körperwahrnehmung und Beziehung als Ressource
• Beziehungsmuster im Kontext von Trauma erkennen und verstehen
• Sicherheit und Empathie in der Begleitung von Klient:innen mit Beziehungsthemen stärken
• Eigene Haltung und innere Resonanz in der professionellen Beziehungsgestaltung reflektieren
• Strategien zur Abgrenzung und Selbstfürsorge im Kontakt mit herausfordernden Beziehungserfahrungen entwickeln